Newsflash

Am Mittwoch, den 9. Juni 2010 findet um 19.00 Uhr eine Informationsveranstaltung zur Abendschule statt.
GOB
Die Moritat von Max Valier PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, den 24. September 2009 um 15:12 Uhr
Und der Max, der war ein Träumer,
Und die Raumfahrt war sein Traum,
Leider hat er keine Mittel
Doch den Max erschüttert's kaum.
Weiterlesen...
 
Max Valier PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Donnerstag, den 24. September 2009 um 15:09 Uhr
Max Valier Max Valier wurde am 09.02.1895 in Bozen geboren. Dort besuchte er auch das Franziskanergymnasium, wo er sich besonders für die Physik interessierte. Jede freie Minute verbrachte er mit der Beobachtung der Sterne mit seinem Fernrohr, und einer Feinmechanikerlehre beim Feinmechaniker Gugler in Bozen. Nach der Matura inskribierte er sich an der Universität Innsbruck in Astronomie, Physik, Mathematik und Meteorologie. Bereits damals bastelte er ein kleines Modellflugzeug, das er mit einem Feuerwerksraketenantrieb ausstattete, was ihm allerdings einigen Ärger mit der Behörde einbrachte. Im Jahr 1915 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen, wo er als Pilot und Meteorologe eingesetzt wurde. Gegen Kriegsende wurde sein Flugzeug abgeschossen, er aber nur leicht verletzt. Nach dem Krieg setzte er sein Studium fort. In Vorträgen und Schriften versuchte er Interessenten für seine Idee eines Raketenautos zu gewinnen. In Fritz von Opel fand er schließlich den richtigen Mann, der ihm auch die nötige finanzielle Unterstützung bot. Am 12. April 1928 erreichte er auf dem Werksgelände von Opel in einem mit Pulverraketen angetriebenen Wagen 120 km/h. Am 25. Mai desselben Jahres stellte er auf der Avus Rennbahn in Berlin mit 250 km/h einen neuen Geschwindigkeitsrekord auf und am 11. Juni wurde der erste Flugversuch mit Raketenantrieb durchgeführt. Von nun an beschäftigte er sich mit der Entwicklung von flüssigem Treibstoff. Bei einem dieser gefährlichen Versuche erlitt er am 17. Mai 1930 tödlich Verletzungen. Heute erinnert noch eine Gedenktafel an seinem Geburtshaus am Pfarrplatz in Bozen und einige nach ihn benannten Straßen an den großen Südtiroler Erfinder. Die Gewerbeoberschule in Bozen ist nach ihm benannt.

Die Moritat von Max Valier
http://de.wikipedia.org/wiki/Max_Valier - Max Valier in Wikipedia
http://www.maxvalier.org - Südtiroler Amateurastronomen "Max Valier"

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 24. September 2009 um 15:15 Uhr